Zum Kirschblütenfest in Washington D.C.

umbrella

Nachdem uns noch vor kurzem noch ein heftiger Schneesturm erreichte, hatte ich schon die Befürchtung, dass die Kirschblüten dieses Jahr länger auf sich warten lassen würden. Vergangene Woche stiegen die Temperaturen jedoch glücklicherweise aus dem Minusbereich in Richtung angenehme 10-15 Grad an. Und da waren sie endlich, die wundervollen rosa Blüten und die ersehnten ersten Frühlingsgefühle.

Wie jedes Jahr im April, lasse ich es mir nicht nehmen, nach D.C. rein zu fahren um mir dieses prachtvolle Schauspiel, welches den Frühling einläutet, anzuschauen. Meinen Regenschirm vergesse ich jedoch nie, bei dem verrückten Aprilwetter!

Das alljährliche Cherry Blossom Festival findet vom 20. März bis zum 27. April in DC statt und ist das größte und wohl auch bekannteste Frühlingsfest der USA. Bei dem Festival geht es insbesondere um das Gemeinwesen. Verschiedenste Kunstausstellungen, Konzerte und kulturelle Veranstaltungen, die man kostenlos besuchen kann, bereichern die Stadt.

Doch woher kommen diese Kirschblütenbäume eigentlich? Bevor ich damals nach Washington gezogen bin, habe ich diese immer nur mit Japan in Verbindung gebracht. Die Kirschblüte ist nämlich eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Und tatsächlich haben auch unsere Kirschblütenbäume in D.C. einen japanischen Uhrsprung. Denn im Jahr 1912 überließ der Bürgermeister von Tokio der Stadt Washington, D.C. zu Ehren der Freundschaft zwischen den USA und Japan 3.000 Kirschbäume. Was ein toller Mann! :-)

Dieses Jahr hatten wir natürlich unser ganz persönliches Highlight zu feiern, da unser Familienzuwachs Otto nun auch dabei war…
Entschieden habe ich mich natürlich für den Regenschirm “Sub Rosa“. Er passte einfach sensationell ins Bild und war zudem ein absoluter Hingucker.