Umbrella love in Key West

DSC_0297

Carlos und ich brauchten unbedingt mal eine kleine Pause vom Alltagsstress. Wir wollten eigentlich über das lange Independence Day Wochenende im Juli an den Strand fahren, aber irgendwie hat es nicht hingehauen.  Der nächstgelegene Strand von Washington is dreieinhalb Stunden Autofahrt entfernt und alle Hotels waren bereits ausgebucht.  Wir haben uns stattdessen entschlossen nach Key West in Florida zu fliegen, dem südlichsten Punkt des Bundesstaates.

Mit nur 27.000 Einwohnern ist Key West sehr relaxt und vermittelt typisches Inselflair. Der Flughafen besteht aus einem kleinen Gebäude und bei Ankunft muss man das Rollfeld zu Fuß überqueren um zur Ankunftshalle zu gelangen. Überall klingen karibische Töne aus dem Radio, man wird von jedem freundlich begrüßt und der generelle Dresscode ist Flip Flops und Hemden mit Blumenprints.

Wir waren uns einig, dass wir uns in diesem Urlaub hauptsächlich auf zwei Sachen konzentrieren: das Meer und gutes Essen :) Key West ist nur 90 Meilen von Kuba entfernt, somit findet man unzählige Restaurants mit sehr gutem kubanischem Essen.  El Meson de Pepe, direkt am Mallory Square gelegen, ist ein absolutes Muss. Typisch kubanische Gerichte in einem tropischen und buntem Flair werden einem bei karibischer Live Musik serviert. Wer eher Lust auf ein schnelles authentisches kubanisches Sandwich hat, findet bei  Sandy’s Cafe genau das Richtige. Key West ist zudem für seine berüchtigte Key Lime Pie (Limetten Torte) berühmt. Ich würde hierzu einen kleinen Pitstop bei Key Lime Pie Company empfehlen. Dort kann man im Café ein Stück Torte genießen und gleichzeitig den fleißigen Patisserie Chefs bei der Arbeit hinter Glasscheiben zugucken. Zum Frühstück oder auch Brunch, gibt es keine bessere Location als Harpoon Harry’s. Ausgezeichnet als Key West’s bestes Diner, kann man es sich an der typisch amerikanischen Bar bei einer Tasse Kaffee und Pancakes gemütlich machen.

Das Klima in Key West ist sehr tropisch, meistens feucht und warm. Im August beginnt jedoch die Regensaison und man hatte uns gewarnt, dass wir definitiv ein paar tropische Regengüsse miterleben würden. Natürlich war ich bestens mit Freddy aka Friedrich ausgestattet und sein senfgelber positiver Ton passte perfekt zum Inselambiente.