Irland – traumhafte Natur und der Regenschirm

Irland Regenschirm Titelbild

Es stand außer Frage, dass mich der Regenschirm Secret Garden auf meiner Reise begleiten würde. Irland besucht man nun mal wirklich nicht wegen des guten Wetters. Aber wegen jeder Menge traumhafter Natur…

Nachdem wir zwei Tage zuvor versucht hatten in Dublin zu landen und gute 40 Minuten über dem Flughafen gekreist sind, mussten wir zurück nach Düsseldorf fliegen. Grund dafür war Sturm Ali, der mit 160km/h durch die Stadt fegte und eine Landung unmöglich machte. Gar nicht so untypisch für diese Region zu dieser Zeit. Somit versuchten wir es zwei Tage später nochmal. Mit Erfolg.

Nachdem wir in Dublin angekommen sind, machten wir uns mit unserem Mietauto auf den Weg nach Belfast, Northern Irland. Eine ganz coole Stadt mit viel Musik und vor allem ganz vielen Regenschirmen! Wirklich JEDER dort, ist mit einem Regenschirm unterwegs. Gut, das Wetter lässt auch nichts anderes erwarten, da man täglich mit vielen kleinen Regenschauern rechnen muss.
Nach einem leckeren Essen sind wir dann weiter Richtung Norden gefahren und uns die aus der Serie Game of Thrones bekannten Dark Hedges anzuschauen. Ein wirklich lohnenswerter Spot.

Schließlich sind wir um 23Uhr in unserer ersten und traumhaften Unterkunft in Malin Head, dem nördlichsten Punkt Irlands, angekommen. Was uns dort erwartete, sollten wir erst am nächsten Morgen erfahren. Ein Blick aus dem Fenster und unmittelbar vor dir der raue Atlantik, einfach nur unbeschreiblich schön. Cathy, an dieser Stelle nochmals vielen Dank für die beste airbnb Erfahrung, die wir bisher gemacht haben! Auch eines der fantastischsten Naturphänomene der Welt lässt sich regelmäßig dort blicken. Dank einer verstärkten Sonnenaktivität treten vor dieser Küste häufig Polarlichter auf. Natürlich hoffte ich, diese zu sehen aber leider war es mir vergönnt.

Nach 2 Tagen verließen wir Malin Head und fuhren auf dem Wild Atlantic Way Richtung Süden. Wir besuchten die Klippen von Slieve League und natürlich machten wir einen Halt in Galway. Wer zu einem Guinness gute irische Straßenmusik hören möchte, kommt an Galway einfach nicht vorbei. Absolut weiter zu empfehlen, die richtig coole Unterkunft von Pearse. Natürlich kamen wir an den Cliffs of Moher vorbei, ein Gigant, und fuhren schließlich den Ring of Kerry, wo wir ganz spontan auf Valentina Island den höchsten Berg bestiegen. Die letzten zwei Tage nutzten wir schließlich um uns Dublin anzuschauen, um dann wieder unsere Heimreise anzutreten.

Insgesamt war es eine wunderbare Reise, die definitiv zu meinen Favoriten zählt. Unberührte Natur kombiniert mit Relikten aus der Vergangenheit so weit das Auge reicht. Schafe, mehr als Einwohner und Breakfast Tee, vom dem du die halbe Nacht wach liegst, wenn du ihn nach 18Uhr trinkst. Das alles erfährt man nur in Irland und ich kann es jedem weiter empfehlen.